Antifaschistische Fahrradtour

In Erinnerung an die Todesmärsche aus Leipzig und das Massaker in Lindenthal

Am 18. April 1945 wurde Leipzig von amerikanischen Truppen befreit. Wenige Tage vor der Befreiung versuchten die Nationalsozialisten alle Spuren zu verwischen.

Am 12. April 1945 ermordeten sie in Lindenthal und auf dem Gelände der heutigen General-Olbricht-Kaserne insgesamt 84 Menschen. Dabei handelte es sich größtenteils um Zwangsarbeitskräfte und Menschen aus dem Widerstand die in die Fänge der deutschen Faschisten geraten waren.

Ab dem 13. April 1945 begannen auch die Todesmärsche aus den KZ-Außenlagern im Großraum Leipzig Richtung Osten. Die Fahrradtour führt über mehrere Stationen u.a zum ehemaligen Standort des größten Leipziger Außenlagers von Buchenwald in der heutigen Kamenzer Straße. Anschließend fahren wir nach Lindenthal, wo ab 14:30 Uhr gemeinsam am „Denkmal der 53″ den dort Ermordeten gedacht werden soll.

Nicht willkommen auf der Demo sind national und territorial Fahnen und dergleichen Symbole jedweder coleur, sowie Fahnen von Parteien. Die antifaschistische Aktion sollte uns als Ausdruck genügen.

Eine Kooperation von VVN-BdA Leipzig, Ladenschlussbündnis Leipzig und Naturfreundejugend Leipzig

12. April 2026, Treffpunkt an der Grafitti-Wand im Rabet um 11 Uhr (51°20’40.6″N 12°24’18.1″E) ca. 18 km, zumeist asphaltierte Wege, moderates Tempo.

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